Meet the Tribe: Shubha Pallavi

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Als Start-up neue Märkte zu erschließen, ist oft eine Herausforderung und etwas beängstigend, aber auch super spannend. Auftritt Shubha – sie sorgt bei Tibber unter anderem dafür, dass diese Prozesse super smooth ablaufen. Shubha ist eine exzellente Köchin, wenn es um indische Gerichte geht. Sie liebt es zu backen aber hasst es, den Rezepten zu folgen und sie hat eine Leidenschaft für das Mixen von Cocktails (von denen sie behauptet, sie wären ziemlich schlecht). Sie ist ein rundum liebenswerter Mensch und ihr überaus niedlicher Hund, Adele vom Wapelstern, hat die Herzen der Berlin Kolleg:innen erobert. Wir haben ihr ein paar Fragen gestellt, damit du sie ein bisschen besser kennenlernen kannst.

“Meet the Tribe" ist eine Serie von Artikeln, in der wir die Gesichter hinter Tibber - der App, Analytics, User Experience, Nachhaltigkeit, Marketing, PR, Support und Technik - vorstellen.

  • Name: Shubha Pallavi

  • Arbeitet im Bereich: Product

  • Bürostandort: Berlin

  • Kommt aus: New Delhi, Indien

  • Traumberuf als Kind: Shubhas Großvater war leitender Elektroingenieur der nationalen Wasserkraftgesellschaft. Schon von klein auf war deshalb für sie klar, dass sie ebenfalls Elektroingenieurin im Bereich der erneuerbaren Energien werden würde.

  • Merkwürdigstes Hobby: Hört gerne (grenzwertig grausame) True Crime Podcasts bei der Gartenarbeit

Zuallererst Shubha, was gibt dir Energie im Leben?

Eine gute Herausforderung, von der ich besessen sein kann.

Was hast du gemacht bevor du zu Tibber kamst?

Ich habe als Projektingenieurin im Energieministerium mit der indischen Regierung an der Umsetzung einiger der größten Energiemanagement- und Energieeffizienzinitiativen des Landes gearbeitet. Diese reichten von der Installation von LED-Beleuchtung für Straßen und Gebäude bis hin zur Bündelung der E-Auto-Nachfrage und der Durchführung großer Beschaffungen. Nach 5 Jahren Arbeit bin ich im Jahr 2017 nach Berlin gereist, um meinen Abschluss in Energiemanagement zu machen. Da habe ich dann von Tibber erfahren. Natürlich war ich sofort von dem Geschäftsmodell und der Vision von Tibber fasziniert und fand schließlich meinen Weg in das Team. 🙂

Da du schon zuvor im Energiesektor gearbeitet hast, was ist deiner Meinung nach das Besondere an Tibber?

Tibber ist ein Wegbereiter für Menschen, die ihren Strom selbst verwalten wollen, sei es durch smarteres Aufladen von E-Autos, optimierte Lösungen für die PV-Anlage, Smart Homes und sehr bald auch durch weitere spannende Produkte. Tibber macht es für jeden einfacher, ein Klimaheld zu sein: indem es nicht nur grünen Strom zu Einkaufspreis anbietet (keine versteckten Gewinne auf die kWh für Tibber), sondern auch dabei hilft, den Stromverbrauch so weit wie möglich zu reduzieren. Denn der grünste Strom ist immernoch der, der nicht verbraucht wird!

Du arbeitest bei Tibber im “House of Product”. Was genau heißt das?

Die kurze Antwort:

Ich kümmere mich um die Verbesserung des Product-Market Fit auf Tibbers derzeitigen und zukünftigen Märkten.

Die lange Antwort:

Einer der spannendsten Aspekte meiner täglichen Arbeit ist es, Tibber so vielen Menschen wie möglich näher zu bringen. Dies kann z. B. von Lizenzformalitäten einzelner Lieferanten bis hin zur Erforschung der Tarifstrukturen und Subventionen in neuen Ländern reichen.

Für die Märkte in denen wir bereits aktiv sind, finde ich die Informationen und Erkenntnisse, die Tibber helfen, ein besseres Produkt für das jeweilige Land zu entwickeln. Mein Ziel ist es, mit meinen Recherchen dabei zu helfen, dass Kund:innen ein besseres Erlebnis mit der Nutzung von Tibber haben. Das kann – je nach Standort – ganz unterschiedliche Dinge bedeuten.

Wie sieht ein gewöhnlicher Arbeitstag für dich aus?

Meine Aufgaben teilen sich  fast 50:50 auf Forschung und Projektmanagement auf. Insgeheim mag ich Letzteres mehr, aber ich glaube, ich bin etwas besser in Ersterem. 😁 Ich versuche, mir die erste Hälfte des Tages so frei wie möglich zu halten. Das ist für gewöhnlich der produktivste Teil meines Tages. Einige Tibberinos (Anm. d. Red.: so nennen sich die Tibber-Mitarbeiter gerne selbst) sind nicht unbedingt begeistert, dass ich sie regelmäßig in Meetings am späten Nachmittag einlade, lol.

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In ihrer Freizeit zeichnet Shubha gerne und hat sich selber die Kunst der Madhubani-Malerei beigebracht, gibt dem Ganzen aber ihre eigene Note.

Was war die verrückteste Situation, die du jemals bei der Arbeit erlebt hast?

Ich habe inmitten der Pandemie bei Tibber begonnen und demnach lange Zeit aus dem Home Office gearbeitet. Dann kam der Tag, an dem ich das erste Mal ins Büro kommen und meine Kollegen persönlich kennenlernen konnte. An diesem Tag war ich, glaube ich, sehr schockiert, wie groß alle waren (klar, auf der anderen Seite waren auch alle überrascht, wie klein ich persönlich bin).

Was ist die größte Herausforderung in deinem Job?

Die größte Herausforderung bei jedem Forschungsprojekt besteht darin, zu wissen, wo ich anfangen soll. Außerdem muss ich dafür sorgen, dass es relevant bleibt und noch dem Thema entspricht, wenn ich fertig bin. Das Ergebnis sollte brauchbar sein und einen Nutzen bringen. Manchmal verliert man im Prozess die Ziele leicht aus den Augen. Das Beste an der Arbeit bei Tibber ist jedoch, dass ich jeden “belästigen” und von Zeit zu Zeit zu Rate ziehen kann. Das verbessert meine Arbeit in der Regel sehr.

Was ist das Beste an deinem Job bei Tibber?

Ich bin mir sicher, dass dies schon viele Tibberinos gesagt haben, aber wir sind an vorderster Front dabei, die Energiewende zu den Menschen zu bringen. Jeden Tag tun wir etwas, das als "weit in der Zukunft" eingestuft wird. Das ist das Beste daran, bei Tibber zu sein.

Wie sieht deiner Meinung nach die Zukunft des Energiesektors aus?

Sehr ehrgeizig gesprochen, wird in Zukunft der Großteil der Elektrizität aus erneuerbaren Energien stammen, dezentralisiert und weitgehend digitalisiert sein. Viele weitere aufregende Technologien – wie Wasserstoff, CO2-Abscheidung, sicherere Kernenergie, P2P-Energiehandel mit lokal erzeugter grüner Energie, intelligente Stromnetze und Städte – werden alltäglich sein. Langfristig würden natürlich die Dinosaurier (Anm. d. Red.: wie wir bei Tibber gerne die traditionellen und extrem unflexiblen Energieunternehmen bezeichnen) der Vergangenheit angehören. 😉

Letzte Frage: Wer wärst du, wenn du eine Filmfigur sein könntest?

Chihiro (Sen) aus Chihiros Reise ins Zauberland (Spirited away).

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Publiziert 28.9.2021
Annett Gröschner
Storyteller
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