Meet the Tribe: Vildan Muallaoglu

Meet the Tribe - Vildan

In ihrer Kindheit träumte Vildan davon, Psychologin zu werden. Sie wollte lernen, die innere Welt und die Seele der Menschen zu verstehen. Mit ihrem Job als Produktmanagerin bei Tibber ist sie nicht allzu weit davon entfernt, denn sie verbringt ihre Arbeitstage damit zu versuchen, unsere App-Nutzer:innen und ihre Bedürfnisse zu verstehen. Wir haben Vildan zu den anderen Facetten ihrer Arbeit (Prioritäten setzen!) und ihrem Privatleben (Malen und Vögel! 🎨🦜) befragt, damit du sie ein wenig besser kennenlernen kannst.

“Meet the Tribe" ist eine Serie von Artikeln, in der wir die Gesichter hinter Tibber - der App, Analytics, User Experience, Nachhaltigkeit, Marketing, PR, Support und Technik - vorstellen.

  • Name: Vildan Muallaoglu

  • Arbeitet im Bereich: Produktmanagement

  • Bürostandort: Stockholm

  • Kommt aus: Istanbul, Türkei

  • Traumberuf als Kind: Psychologin

  • Merkwürdigste Angewohnheit: Wenn Vildan im Traum eine Spinne sieht, springt sie aus dem Bett und rennt schreiend durch das Haus (passiert fast jeden Monat) 😱

Hi Vildan! Zuallererst, was gibt dir Energie im Leben?

Ich habe zwei Wellensittiche, mit denen ich gerne Zeit verbringe, wenn ich zu Hause bin. Sie heißen Kiwi und Gigi und sie spenden mir eine Menge Energie und Freude. Außerdem kann ich viel Energie tanken, wenn ich in der Natur bin. Dort sammle ich gerne dies und das (Heidelbeeren und Pilze, Tannenzapfen, Zweige oder Blätter für ein bisschen jahreszeitliche Stimmung im Haus). Zum Glück lebe ich an einem idealen Ort dafür.

Vildan's budgies

👆 Vildans Wellensittiche: Kiwi und Gigi Wie unterscheidet sich das Leben in Stockholm von dem in deiner Heimatstadt Istanbul?

Die Natur hier in Stockholm ist fantastisch – etwas, das ich in meiner Heimatstadt nicht finden konnte. Istanbul ist eine verrückte Stadt: überfüllt und hektisch, aber gleichzeitig mit einer großen Vielfalt an Kunst, Geschichte, Nachtleben, Street Food und Stadtvierteln. In einem Stadtteil kann man den Bohème-Stil finden, im anderen einen gehobenen Stil. Diese Vielfalt ist faszinierend, aber sie hat auch ihren Preis: ein chaotisches Leben. Man weiß zum Beispiel nie, ob man es morgens pünktlich zur Arbeit schaffen wird. Das war einer der Gründe, warum ich nach Stockholm gezogen bin, um etwas mehr Ordnung in meinen Alltag zu bringen – aber auch, um mehr von der Welt zu entdecken.

Wie läuft's bisher mit deinem Schwedisch? Hast du Lieblingswörter?

Die bittere Wahrheit ist, dass ich zwar Schwedisch spreche, es aber nicht ganz verstehe. Normalerweise ist es eher umgekehrt: Die Leute können es verstehen, aber es fällt ihnen schwer, die Sprache zu sprechen. Bei mir ist es andersherum 🙃 Mein Lieblingswort ist 'vild', was 'wild' bedeutet – es ist sogar in meinem Namen enthalten!

Was hast du gemacht, bevor du zu Tibber kamst?

Meine allerersten Arbeitserfahrungen habe ich in einem Gamestudio in Istanbul gesammelt. Gemeinsam mit einem tollen Team haben wir Casual Games wie Cafeland und Cooking Tale entwickelt, die auf Facebook und mobilen Plattformen veröffentlicht wurden. Nach meinem Umzug nach Stockholm vor fast fünf Jahren konzentrierte sich meine Arbeit nicht nur auf das Produkt, sondern umfasste auch viele Marketingaspekte. Da wurde mir klar, dass ich "zurück nach Hause" wollte – zurück zur Produktentwicklung. Ich sah, dass Tibber einen Produktmanager suchte, der auch eine Gamification-Perspektive einbringen konnte. Also habe ich mich beworben! Seit Mai diesen Jahres arbeite ich nun bei Tibber, zurück im Produktdesign.

Gamification klingt cool - kannst du uns erklären, was das ist?

Bei Gamification geht es darum, eine gewisse Spieldynamik in eine App einzubauen, die eigentlich nicht als Spiel konzipiert ist. Zum Beispiel kann das ein Wettbewerbsbereich sein, in dem die Nutzer:innen ihre Platzierung auf einer Rangliste verfolgen können. So können sie ein bisschen Teamgeist genießen und mit anderen Nutzer:innen zusammenarbeiten oder einfach versuchen, ein Ziel innerhalb einer App zu erreichen. Solche Funktionen können neben den Informationen und technischen Integrationen in der Tibber App für mehr Spaß und Engagement sorgen.

Was sind deine weiteren Aufgaben, abgesehen davon, dass du eine Gamification-Perspektive einbringst? 

Ich arbeite in einer Squad, die sich "Engagement & Referrals" nennt, deren Aufgabe es ist, das Engagement zu verbessern und die Zahl der Referrals zu erhöhen.* Genauer gesagt versuchen wir zu verbessern, wie unsere Nutzer:innen mit der App interagieren, indem wir ihnen mehr und mehr wertvolle Daten bereitzustellen und alle Funktionen anbieten, die sie brauchen. Meine Aufgabe als Produktmanagerin ist es, zu definieren, was unseren Nutzer:innen den größten Nutzen bringt, und zu versuchen, dies bestmöglich zu planen und zu gestalten. Dazu tausche ich mich mit unseren Designern und Entwicklern aus und arbeite mit anderen Abteilungen zusammen.

*Anm. d. Red.: Eine Squad ist eine Gruppe von Tibber Kolleg:innen aus verschiedenen Abteilungen, die gemeinsam an demselben Thema arbeiten. Von einem Referral spricht man, wenn Tibber Kund:innen eine Person einladen, wofür beide Parteien eine Prämie von 50 Euro erhalten, die sie für smarte Produkte im Tibber Store ausgeben können.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag für dich aus?

Ein typischer Arbeitstag umfasst Planung, Austausch im Team über verschiedene Aufgaben und Diskussionen darüber, wie wir die beste Erfahrung in einem bestimmten Bereich der App schaffen können. Dabei ist es vor allem wichtig die Kund:innenwünsche zu kennen und zu verstehen. Dazu sammeln, prüfen und ordnen wir Nutzer:innenanfragen oder Feedback zu relevanten Bereichen der App und stellen so sicher, dass wir uns der Bedürfnisse unserer Kund:innen bewusst sind.

Was ist das Beste an deinem Job bei Tibber?

Es macht Spaß, die Kund:innenwünsche in eine gute Erfahrung in der App zu übersetzen. Noch aufregender ist es, einen Inside-Out-Ansatz zu verfolgen und die Nutzer:innen mit einer wirklich tollen Funktion zu überraschen. In erster Linie habe ich aber das Glück, Teil eines fantastischen Teams zu sein. Es ist ein Vergnügen, gemeinsam am Tisch zu sitzen, zu diskutieren und smarte Lösungen zu finden.

Welche Herausforderungen bringt der Job mit sich?

Es ist immer eine Herausforderung zu wissen, ob wir die Prioritäten im Moment richtig setzen. Jeden Tag kommen neue Anfragen herein oder es werden neue Bugs gemeldet. Ich denke, das ist die größte Herausforderung: zu wissen, was in die Planung aufgenommen werden soll und was nicht, sowohl auf lange als auch auf kurze Sicht.

Wie sieht deiner Meinung nach die Zukunft des Energiesektors aus?

Die Haushalte, in denen wir leben, werden smarter sein, als wir es uns je vorstellen können. Die Verbraucher:innen werden die ultimative Kontrolle über ihre Kosten haben und in der Lage sein, die Energieeffizienz mithilfe des IdD zu maximieren. Bei Tibber schaffen wir dafür jetzt schon die Voraussetzungen, indem wir den Nutzer:innen ein smartes Energiemanagement zur Verfügung stellen. Mit Tibber schaffen die Nutzer:innen selbst einen Mehrwert in der App, und wir ermöglichen dies. Ich denke, dass in Zukunft viele Unternehmen dem Beispiel von Tibber folgen werden.

Was machst du gerne, wenn du nicht arbeitest?

Ich liebe es zu malen! Ich probiere verschiedene Techniken aus: Aquarell, Buntstifte, Ölmalerei, Acryl. Ich orientiere mich an Malern, die ich mag, und bin immer beeindruckt und motiviert von ihren Werken. Ich versuche auch, sie zu Hause zu reproduzieren und sammle sie in meinem eigenen Buch.

Vildan's painting

👆Vildans Reproduktion eines Gemäldes von Adriaen van Ostade

Wer wärst du, wenn du eine Filmfigur sein könntest?

Furiosa aus dem Film Mad Max: Fury Road. Sie ist halb organisch, halb mechanisch und eine echte Überlebenskünstlerin. Ich mag ihre Energie und Kompetenz - ich denke, das ist meine Traumfigur!

Mad Max Furiosa

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Publiziert 19.10.2021
Tess
Storyteller
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