Wie wird dein Einsparpotenzial berechnet?
Für eine stabile Vergleichsgrundlage, wurde ein Haushalt mit folgenden allgemeinen Annahmen gewählt:
- Elektroauto mit 15.000 km Fahrleistung pro Jahr, davon 90 % Heimladung
- Photovoltaikanlage mit 10 kWp
- Batteriespeicher mit 10 kWh
- Haushaltsstromverbrauch von 3.500 kWh pro Jahr
Als Vergleichsmaßstab wurden der Durchschnitt der Arbeits- und Grundpreise des günstigsten deutschen Fixpreistarifs für 6 unterschiedliche Verbrauchsmengen auf dem Vergleichsportal check24 herangezogen – inklusive der seit 2026 greifenden bundesweiten Netzentgeltreduzierung von 2 Cent pro Kilowattstunde.
Um das Sparpotenzial für Tibber-Kund:innen möglichst realistisch einzuschätzen, wurden bei der Berechnung der dynamischen Durschnittspreise sowohl die historischen Preisschwankungen aus 2025 als auch aktuelle EPEX-Spot-Futures einbezogen. Zudem wurden die für das notwendige Smart Meter fälligen Messstellengebühren von 70 bis 100€ pro Jahr einberechnet.
Neben der gemittelten Durchschnittseinsparung durch preisoptimiertes Verbrauchverhalten kommen vor allem folgende begünstigenden Faktoren hinzu:
- Ersparnisse durch Grid Rewards von bis zu 150€/Jahr
- Pauschale Netzentgeltreduzierung (Modul 1, §14 EnWG) für steuerbare Verbauchseinrichtungen von 110 bis 190€/Jahr (Modul 1, §14 EnWG)
- Bis zu 68 Prozent zusätzliches Sparpotenzial durch zeitvariable Netzentgelte (Modul 3, §14 EnWG) sowie die fälligen durchschnittlichen Messstellengebühren für Smart Meter.
Diese Daten sollen das geschätzte maximale Einsparpotenzial mit Tibber auf der Grundlage effizienter Haushalte (oberste 10 % der Nutzer:innen) im Vergleich zum Marktpreis-Benchmark veranschaulichen. Die tatsächlichen Einsparungen variieren je nach Nutzerverhalten, Haushaltssituation (z. B. Solar, Batterie und Elektroauto), individuellen Nutzungsmustern und lokalen Marktbedingungen.