Einspeisevergütung sinkt: Warum sich mehr Eigenverbrauch auch mehr lohnt
Die wichtigsten Take-aways:
Die Einspeisevergütung liegt in 2026 bei nur 7,78 Cent pro Kilowattstunde – mit sinnvollem Eigenverbrauch sparst du dagegen ein Vielfaches.
Tibber-Haushalte mit Solaranlage und E-Auto konnten dank Solar Charging im Schnitt 171 Euro pro Jahr gegenüber PV-Haushalten ohne diese Funktion einsparen..
Eine Heimbatterie rettet zusätzlich rund 1.000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr vor der Einspeisung – macht etwa 260 Euro Ersparnis.
Für viele ältere Anlagen läuft die gesetzliche Einspeisevergütung ohnehin nach 20 Jahren aus.
Einspeisevergütung oder Eigenverbrauch: der Rechenvergleich
Die Zahlen sprechen für sich: 2026 liegt die gesetzliche Einspeisevergütung bei gerade mal 7,78 Cent pro Kilowattstunde. Wer den eigenen Solarstrom stattdessen selbst nutzt, spart sich den Zukauf von Netzstrom. Denn der fällt selbst mit einem dynamischen Tarif wie dem von Tibber mal höher aus und beträgt vor allem bei klassischen Fixpreistarifen oft mehr als 30 Cent pro Kilowattstunde. Jede Kilowattstunde Eigenverbrauch bedeutet somit ein Vielfaches der Ersparnisse, die aus der Einspeisung resultiert hätten. Schade also, dass ein durchschnittlicher deutscher Haushalt ohne Heimspeicher laut dem Unabhängigkeitsrechner der HTW Berlin oft nur 28 Prozent seines Solarstroms selbst nutzt – der Rest fließt ungenutzt ins Netz. Genau hier setzen Überschussladen und Heimspeicher an: sie heben deine Eigenverbrauchsquote spürbar an.
Wie viel Geld sparen Überschussladen und Heimspeicher wirklich?
Allein Solar Charging spart im Schnitt 171 Euro pro Jahr, ein Heimspeicher weitere 260 Euro. Das zeigen die Zahlen aus der Praxis. Denn eine Tibber-Auswertung von mehr als 10.000 Haushalten mit PV-Anlage und E-Auto (Laufzeit: Juli 2025 bis Juni 2026) zeigt: Wer Solar Charging nutzt und seine Überschüsse damit automatisiert in die Autobatterie lädt, zahlt übers Jahr gerechnet 3 Cent pro Kilowattstunde weniger für Netzstrom. Bei einem durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt mit PV und E-Auto bedeutet dieser Wert in Summe Ersparnisse von rund 171 Euro pro Jahr. Solar-Charging-Haushalte verbrauchen im Median nämlich rund 68 Prozent ihres Solarstroms selbst, statt der sonst üblichen 22 bis 37 Prozent.
Doch das ist erst der Anfang. Wer zusätzlich einen Heimspeicher besitzt, diesen via Wechselrichter mit der Tibber App verbindet und Smart Battery aktiviert (hier mehr zum Setup), rettet im Schnitt weitere 1.000 Kilowattstunden Solarenergie vor der Einspeisung – das sind umgerechnet rund 260 Euro zusätzlich pro Jahr. Beide Features laufen automatisch im Hintergrund: einmal eingerichtet, entscheiden sie an deiner Stelle, wann Strom ins Auto, in die Batterie oder in den Haushalt fließt.
Während reines Solar Charging komplett ohne Tibber-Tarif funktioniert, ist Smart Battery auf die aktuellen Energiemarktpreise und damit auch auf einen aktiven Smart Dynamic Tarif angewiesen. Der Algorithmus kann so immer die maximal kostenschonende Entscheidung für dich treffen. Er entlädt beispielsweise die zuvor gespeicherte Solarenergie in Zeiten mit hohen Strommarktpreisen in den Haushalt. Während er umgekehrt, in Zeiten mit kleinen Marktpreisen also, erstmal die aktuellen Überschüsse in deinen Haushalt fließen lässt und den Speicher mit Netzstrom auflädt. Egal ob Solar- oder Netzenergie, du nutzt Strom auf diese Weise immer zum kleinstmöglichen Preis und sparst durch diese Kombi insgesamt bis zu 550€ pro Jahr.
Warum gerade jetzt der richtige Moment ist
Falls du immer noch zögerst: die Einspeisevergütung wird nicht attraktiver. Für PV-Anlagen, die vor mehr als 20 Jahren in Betrieb genommen wurden, entfällt die gesetzlich garantierte Vergütung nach dem EEG ohnehin komplett. Laut Verbraucherzentrale sinkt die Vergütung danach auf den sogenannten "Marktwert Solar", der zuletzt bei gerade mal 4,5 Cent pro Kilowattstunde lag. Eigenverbrauch zu maximieren, ist also nicht nur in der Momentaufnahme attraktiver, sondern eine Strategie, die mit jedem Jahr wichtiger wird. Mit dem Sonnen-Bonus macht dir Tibber den Einstieg gerade jetzt besonders leicht: Neukund:innen, die bis zum 31. August wechseln, sparen sich zwölf Monate lang unsere monatliche Tibber-Gebühr von 5,99 Euro – unabhängig vom gewählten Tarif. Also, wechsel am besten noch heute uns schöpfe das Potenzial deiner eigene Solaranlage voll aus!

