Festpreistarif mit E-Auto: Sinnvoll oder nicht?
Auch bei Festpreisen auf günstige Konditionen achten
Erst mal die Zahlen, die du kennen solltest. Bei Fixtarifen liegt der durchschnittliche Strompreis für Haushalte 2026 bei rund 37,0 Cent/kWh. Das ist wohlgemerkt der breite Durchschnitt – inklusive aller Bestands- und Grundversorgungsverträge. Wer aktiv wechselt, zahlt oft deutlich weniger: Im Mai 2026 liegt der durchschnittliche Preis für Neukundentarife bei rund 31,5 Cent/kWh. Bei den günstigsten Fixtpreisangeboten mit 12 Monaten Preisgarantie bewegen sich die Konditionen laut Finanztip bei rund 31,28 Cent/kWh (Stand: 5. Mai 2026).
Wer einen guten Festpreisvertrag hat, zahlt aktuell irgendwas zwischen 29 und 33 Cent pro Kilowatttsunde. Wer noch in der Grundversorgung steckt: bis zu 40,39 Cent/kWh. Das ist ein erheblicher Unterschied – und er wirkt sich direkt auf deine Ladekosten aus.
Was das Laden deines E-Autos wirklich kostet
Nehmen wir ein typisches Beispiel: ein E-Auto mit rund 60 kWh Akku, das du von 10 % auf 80 % lädst – also rund 42 kWh "tankt". Bei einem durchschnittlichen Haushaltsstrompreis von etwa 32 bis 38 Cent/kWh kostet eine solche Ladung etwas zwischen 13,50€ und 16 €. Bei einem eher günstigen Festpreisvertrag (ca. 31 Cent/kWh) wären es rund 13 € pro Ladung – überschaubar. Zum allgemeinen Vergleich von Stromern mit Benzinern: Ein typisches E-Auto verbraucht etwa 18 kWh/100 km, was bei durchschnittlichen Haushaltsstrompreisen Kosten von rund 5,75 bis 6,85 € pro 100 km ergibt. Ein Verbrenner mit 7 Liter auf 100 km kostet angesichts der aktuellen Spritpreise von 1,80 €/Liter etwa 12,60€ auf derselben Strecke. Ein E-Auto ist also auch mit einem gewöhnlichen Festpreisvertrag noch deutlich günstiger als jedes Benzin- oder Dieselauto. Heimladen ist im Vergleich zum Verbrenner etwa 55 % günstiger.
Und öffentliches Laden? Das ist eine andere Geschichte. AC-Laden an öffentlichen Ladesäulen kostet in Deutschland 40 bis 55 Cent/kWh – an Schnellladern auf der Autobahn ist es nochmal teurer. Im Extremfall wurden Preise von fast 1,37 € pro kWh beobachtet, was bei einem Verbrauch von etwa 16 kWh/100 km Kosten von über 21 € auf 100 Kilometern bedeutet. Regelmäßiges öffentliches Schnellladen kann den Kostenvorteil des E-Autos also erheblich schmälern. Der kluge Weg: zu Hause laden, wann immer es geht.
Niedrige Börsenpreisen nutzen: Chance oder Aufwand?
Jetzt wird's interessant. Ein Festpreisvertrag gibt dir Planungssicherheit – du weißt jeden Monat, was du zahlst. Aber du zahlst immer denselben Preis pro kWh: egal ob der Börsenstrompreis gerade bei 2 Cent oder bei 20 Cent liegt. Du profitierst nicht von außergewöhnlich günstigen Zeitfenstern, wirst dafür aber auch nicht böse von den teuren überrascht.
Ein dynamischer Tarif dreht das Prinzip um. Du zahlst den tatsächlichen viertelstündlichen Marktpreis der europäischen Energiebörse zzgl. der allgemeinen Steuern und Abgaben. Das bedeutet: günstige Stunden – etwa nachts, bei viel Wind oder Sonne – bergen hohes Sparpotenzial. Teure Stunden können dafür kurzzeitig richtig wehtun. Zumindest wenn man nicht gut aufpasst oder keine smarte Automatisierungen nutzt, die Marktspitzen von allein umgehen.
Genau hier kommen Features wie unser Smart Charging ins Spiel. Mit aktiven Tibbertarif und Smart Charging lädst du automatisch in den günstigsten Stunden – du stellst deine Abfahrtszeit ein, steckst das Kabel rein, und die App erledigt den Rest. Kein Wecker nachts um zwei, kein manuelles Jonglieren mit Strompreiskurven. Dein Auto ist voll, wenn du es brauchst und das immer zum kleinstmöglichen Preis.
Wie viel das ausmacht? Das hängt von deinen Fahrgewohnheiten und deinem Verbrauch ab. Aber wer regelmäßig zu Hause lädt und Smart Charging nutzt, kann seinen Ladepreis im Vergleich zum Festpreisdurchschnitt spürbar senken – im Schnitt um 20 bis 30 Prozent.
Was macht Simple Fix anders?
Bis hierhin lautet das Fazit: Festpreisvertrag = sicher, aber unflexibel. Dynamisch = günstig, aber nur mit Automatisierung wirklich smart. Doch was wäre, wenn beides geht? Genau das ist die Idee hinter Simple Fix.
Simple Fix heißt unser brandneuer Fixpreistarif – mit 12 Monaten Preisgarantie, dem klassischen deutschen Abschlagsmodell und einer Besonderheit, die ihn von jedem anderen Festpreisangebot auf dem Markt unterscheidet: dem E-Auto Ladebonus.
Doch der Reihe nach. Als Simple Fix-Kund:in zahlst du einen fixen Preis für deinen Haushaltsstrom. So bleibt deine monatliche Stromrechnung planbar und im besten Sinne überraschungsarm. Wenn du jedoch zusätzlich ein Smart Meter besitzt, sparst du zusätzlich 7 Cent für jede Stunde, in der dein Auto eingesteckt bleibt. Vollautomatisch, ohne dass du etwas tun musst. So kannst du pro Monat maximal 15€ und pro Jahr bis zu 180€ sparen!
Wer zum Beispiel 10 Mal pro Monat lädt und das Auto dabei je 15 Stunden angeschlossen lässt — etwa freitagabends einstecken, samstagmorgens abstecken — bekommt bis zu 10,50€ im Monat gutgeschrieben, also bis zu €126 im Jahr. Das entspricht einer Senkung der jährlichen Ladekosten um rund 22 %. Wer täglich lädt und das monatliche Maximum von 15€ ausschöpft, kommt auf den vollen Jahresbetrag von 180€ — das sind bis zu 32 % weniger Ladekosten.
Simple Fix bietet dir damit das Beste aus zwei Welten: die Ruhe und Planbarkeit eines Festpreisvertrags und einen ebenso einfachen wie smarten Weg, um jeden Monat zu sparen. Du musst keine dynamischen Preise im Blick haben. Stattdessen steckst den den Wagen einfach ein, sobald du zu Hause bist, gibst die gewünschte Abfahrtszeut ein und aktivierst das Toggle für Smart Chagring in der Tibber App.
Fazit:
Ein E-Auto lohnt sich ohne Frage auch mit einem Festpreisvertrag. Besonders, wenn du unseren smarten Ladebonus nutzt. Du sparst gegenüber dem Fahren mit Verbrenner deutlich, hast monatlich planbare Kosten und du musst nicht nachts wach bleiben, um günstig zu laden.

