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Smarte Sprachen: Wie kommunizieren deine smarten Geräte?

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Heutzutage gibt es viele verschiedene Smart-Home-Protokolle. Das sind die unterschiedlichen Funkfrequenzen (Arten der drahtlosen Kommunikation) von Smart-Home-Produkten, deren “Sprachen” wenn man so will. Von diesen gibt es eine ganze Menge, weswegen wir eine Liste der gebräuchlichsten Smart-Home-Protokolle zusammengestellt haben und heute vorstellen.

Vorneweg eine Grundlage...

...der Smarthub

Zu dem Konzept eines Smart-Homes gehört die Steuerung aller Geräte über das Handy dazu. Jedoch lassen sich smarte Geräte oftmals nicht direkt mit diesem verbinden. Hier kommt der Smart Hub ins Spiel. Dieser ist die Kommunikationszentrale, der Knotenpunkt des Kommunikations-Wirrwarrs all deiner Power-ups. Sind alle Geräte einmal mit dem Smart Hub verbunden, und dieser mit dem Handy, hat man das Zuhause in der Hand.

433 Mhz

433 MHz ist eine Funkfrequenz, die man meist in Produkten mit einer Fernbedienung findet. Es handelt sich um eine ältere Technologie, die bereits in einer ganzen Reihe an Produkten eingesetzt wird. 433 MHz lässt sich einfach und kostengünstig in Produkte integrieren, was sich auch im Preis widerspiegelt. Die Frequenz ist im Vergleich zu anderen Protokollen recht niedrig, was zu einer begrenzten Reichweite des Signals führt. Leider bedeutet die niedrige Frequenz auch, dass weniger Informationen übertragen werden können, und 433 MHz unterstützt nur Einweg-Kommunikation. Das heißt, du kannst Informationen senden, erfährst jedoch nicht, ob die Informationen den Empfänger erreicht haben. Aufgrund der niedrigen Frequenz kann nur eine begrenzte Menge an Informationen gleichzeitig empfangen werden; z. B. simple Ein- und Ausschaltbefehle. Ein weiterer Nachteil ist, dass du 433-MHz-Geräte nicht direkt mit deinem Handy verbinden kannst und stattdessen einen Smart Hub mit 433-MHz-Unterstützung brauchst.

+ Einfach und billig + Gute Reichweite - Nur Einweg-Kommunikation möglich - Kann nur eine begrenzte Menge an Information erhalten - Braucht einen Smart Hub

Z-Wave

Z-Wave ist ein beliebtes Smart-Home-Protokoll. Die Technologie verfügt über ein standardisiertes Protokoll, wodurch alle Produkte "die gleiche Sprache sprechen", was die Nutzung enorm erleichtert. Außerdem funktionieren Z-Wave-Geräte mit einer Zwei-Wege-Kommunikation, wodurch es sich besonders für z. B. Sicherheitssysteme eignet, da jede Signal-Erhaltung bestätigt wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass Z-Wave die lizenzfreie Frequenz 868 MHz nutzt, eine andere Frequenz als Wi-Fi und Bluetooth, die weniger Signalstörungen verursacht. Mit Z-Wave vernetzen sich die Geräte auch selbstständig untereinander und ein sogenanntes Mesh-Netzwerk wird somit besser, je mehr Geräte verbunden werden. Die Technologie benötigt außerdem sehr wenig Strom. Ein Nachteil ist, dass Z-Wave-Produkte etwas mehr kosten. Du kannst Z-Wave-Geräte auch nicht direkt mit deinem Handy verbinden, sondern brauchst einen Smart Hub mit Z-Wave-Unterstützung.

+ Zwei-Wege-Kommunikation + Mesh-Netzwerk + Verbraucht wenig Strom - Kann etwas kostspieliger sein - Braucht einen Smart Hub

ZigBee

ZigBee bietet auch Zwei-Wege-Kommunikation und hat sich zu einer herstellerübergreifenden Standard-Technologie entwickelt – insbesondere bei der Beleuchtung. Ein weiterer Vorteil von ZigBee besteht darin, dass es die 2,4-GHz-Frequenz verwendet, genau wie WiFi und Bluetooth. Somit ist es relativ einfach, zugelassene ZigBee-Geräte zu erhalten, was die Produktion erleichtert. ZigBee ist auch als Mesh-Netzwerk aufgebaut. Dabei erweitert jedes weitere Gerät die Reichweite der Signale und steigert die Zuverlässigkeit des Systems. Diese Technologie verbraucht auch sehr wenig Strom und ist ziemlich billig. Allerdings kannst du ZigBee-Geräte nicht direkt mit deinem Handy verbinden, sondern benötigst hierfür einen Smart Hub.

+ Zwei-Wege-Kommunikation + Mesh-Netzwerk + Billiger und niedriger Stromverbrauch - Schlechte Reichweite ohne Mesh-Netzwerk - Braucht einen Smart Hub

Wi-Fi

Wi-Fi ist auch eine drahtlose Technologie, die am häufigsten die 2,4-GHz-Frequenz verwendet. Sie ist primär dafür bekannt, dass sie zur drahtlosen Verbindung mit dem Internet genutzt, aber auch als Kommunikationssystem zwischen mehreren Geräten eingesetzt wird. Wi-Fi unterstützt Zwei-Wege-Kommunikation und hat sowohl eine gute Reichweite sowie Übertragungsgeschwindigkeit, verbraucht aber viel Strom. Ein Vorteil ist, dass du keinen Smart Hub als Zwischeninstanz brauchst, da Handys auch Wi-Fi-Unterstützung haben.

+ Gute Reichweite + Zwei-Wege-Kommunikation + Braucht keinen Smart Hub + Weit verbreitete Technologie - Benötigt viel Strom

Bluetooth LE

Bluetooth Low Energy (LE) ist weit verbreitet und wird häufig für die direkte Kommunikation zwischen Geräten verwendet. Bluetooth nutzt dabei die gleiche Frequenz wie Wi-Fi, nämlich 2,4 GHz. Die Technologie findet sich häufig in tragbaren Lautsprechern, Autos und drahtlosen Kopfhörern, wobei die Reichweite variieren kann. Es gibt zwar eine begrenzte Anzahl von Geräten, die gleichzeitig über Bluetooth verbunden werden können, doch dafür verbraucht die Technologie nur wenig Strom. Außerdem unterstützen Handys Bluetooth LE, sodass man hierzu keinen Smart Hub braucht.

+ Benötigt wenig Strom + Funktioniert ohne Smart Hub + Weit verbreitete Technologie - Begrenzte Reichweite - Maximale Anzahl an verbundenen Geräten

Die Zukunft: Vernetztes Zuhause über IP

Dies ist ein Gemeinschaftsprojekt einer neu gebildeten Arbeitsgruppe, die sich aus Amazon, Apple, Google und der Zigbee Alliance zusammensetzt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines offenen, sicheren und gebührenfreien Verbindungsstandards für smarte Produkte. Zudem solle dadurch die Herstellung neuer Produkte erleichtert, günstiger gestaltet und dem Verbraucher geholfen werden, indem dieser sich nur noch mit einem Smart-Home-Protokoll auseinandersetzen müsse. Das Projekt startete im Dezember 2019 und wird auf dem Internetprotokoll (IP) basieren.

Allerdings ist allgemein bekannt: 

“Was du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen”.

Solltest du also nicht auf IP in der Zukunft warten wollen, und dich für den Kauf eines Smart Hubs entscheiden, prüfe zunächst, welche Smart-Home-Protokolle dieser unterstützen muss. Brauchst du Z-Wave, Zigbee, 433 MHz, oder möchtest du am liebsten die Möglichkeit zur Nutzung aller haben? Wenn Letzteres der Fall ist, empfehlen wir Homey. Der Athom Homey Smart Hub unterstützt Z-Wave, ZigBee, Wi-Fi, Bluetooth, 433 MHz und IR (Infrarot) - was für die meisten Leute ausreichen sollte.

Worauf wartest du noch?

Mit unserem Stromvertrag erhältst du Zugang zur innovativsten Strom-App in Deutschland. Du zahlst nur den Einkaufspreis für den verbrauchten Strom, Netz- und Messstellengebühren und 5,99 € Tibber-Gebühr pro Monat. Es gibt keine Mindestvertragslaufzeit und du kannst jederzeit mit einer Frist von 2 Wochen kündigen.

Publiziert 18.2.2020
Marius Sæbø Lier
Storyteller
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