E-Auto zuhause laden: Darum mit Wallbox

Tesla With-man-and-cat Hires

Benzin kommt von der Tankstelle, Strom aus der Steckdose. Doch wie landet der Strom am besten in deinem Auto? Worauf solltest du achten, wenn du dein Elektroauto zu Hause laden möchtest? Und wie kannst du dabei auch noch sparen? Wir haben das Wichtigste für dich zusammengefasst.

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Der Ausbau der Ladestruktur in Deutschland geht allmählich voran. Im April 2022 hatten fast 59.000 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge das Anzeigeverfahren der Bundesnetzagentur abgeschlossen. Bei immerhin knapp 9.000 davon handelt es sich um Schnellladestationen. Dennoch gibt es weiterhin viele Gegenden mit Nachholbedarf, vor allem im ländlichen Raum. Clevere E-Autobesitzer:innen, die ihren Stromer regelmäßig nutzen, fahren deshalb im doppelten Sinne besser, wenn sie die Batterie zuhause mit Power versorgen. So sparst du unnötige Extrameilen zur nächsten Station und kannst das Vehikel laden, während es in der Garage oder unter dem Carportdach auf die nächste Tour wartet. Auch dabei will man möglichst flexibel bleiben und etwa für eine spontane Besorgung nicht eeeewig warten – Geduld und Spontanität vertragen sich schließlich nicht so gut! Das Laden über eine gewöhnliche Haushaltssteckdose ist allein aus diesem Grund die denkbar schlechteste Lösung. Bei einer Ladeleistung von 2,3 kW dauert das vollständige Aufladen gerne mal bis zu einem Tag und mehr.

Mehr Power, weniger Ladezeit

Prinzipiell variieren die Ladezeiten je nach Akkukapazität der verbauten Batterie. Als grobe Faustregel lässt sich die benötigte Zeit mit der Formel Akkukapazität (kWh)÷Ladeleistung (kWh) berechnen. Für die Standardausführung des Tesla Model 3, welches einen 60-kW-Akku besitzt, würde sich mit der Steckdose somit eine annähernde Aufpowerzeit von 26 Stunden (!) ergeben. Einfacher und schneller geht es mit einer Wallbox. Sie bildet eine Schnittstelle zwischen Stromnetz und Akku, tankt die Batterie mit Wechselstrom auf und gibt nur Energie frei, wenn eine Verbindung zum Auto besteht. Sie ist somit also auch deutlich sicherer als das überhitzungsanfällige Laden via Standardsteckdose, bei dem es im schlimmsten Fall zu gefährlichen Kurzschlüssen und sogar Bränden kommen kann. Am gängigsten sind Wallboxen mit einer Ladeleistung von 11 kWh. Unser Beispiel-Tesla wäre damit in 5,45 Stunden voll geladen. Höhere Leistungen, die sich in der Spanne zwischen 12 und 22 kWh bewegen, müssen zuvor vom Netzbetreiber genehmigt werden. 

Wenn du noch auf der Suche nach einer geeigneten Ladestation bist, hilft dir unser Wallbox-Test, verschiedene Modelle im direkten Vergleich kennenzulernen. Halt dabei auch Ausschau nach Fördermöglichkeiten. Neben der zurzeit ausgelaufenen bundesweiten KfW-Förderung für Boxen, die 900 Euro und mehr kosten, bieten die einzelnen Bundesländer und Kommunen zum Teil gesonderte Fördermöglichkeiten an.

Der richtige Platz zum Elektroauto zu Hause aufladen

Hast du dich für eine Ladestation entschieden, solltest du dich um den idealen Platz zum Laden kümmern. Sowohl Wallbox als auch Auto sollten gut zugänglich sein. Verschiedene Ladekabel überbrücken den Abstand zwischen Wand und Auto und sind bis zu 7,5 Meter lang. Neben Größe und technischen Rahmenbedingungen sollte dein Ladeplatz zudem einigermaßen vor Wind und Wetter geschützt sein. Doch nicht nur vor wechselhaften Umwelteinflüssen, auch vor unerwünschten Ladepiraten solltest du dich schützen. Aber mehr dazu später.

Mein Haus, mein E-Auto, meine Wallbox

Als Hausbesitzer:in kannst du auf deinem Grundstück (fast alles) machen, was du willst. Wenn du hingegen in einem Reihenhaus oder einer Eigentumswohnung wohnst und einen gemeinsamen Parkplatzbereich nutzt, musst du vor der Installation einer Wallbox die formelle Zustimmung der Eigentümergemeinschaft einholen. Das geht zum Glück recht einfach: In einem Brief oder einer kurzen E-Mail solltest du alle Parteien über deine Pläne informieren. Bei der nächsten Eigentümerversammlung kann dann darüber abgestimmt werden. Die guten Nachrichten dabei: Für eine Wallbox-Installation reicht eine einfache Mehrheit. Und bei einem festen Parkplatz darf die Anfrage später nicht abgelehnt werden. Wohnst du nicht in einer Eigentümergemeinschaft, brauchst du dir zumindest um diese Aspekte und den damit verbundenen Papierkram keine Gedanken machen. Doch in diesem wie im andern Fall gilt eine Sache unbedingt: Selber installieren darfst du eine Wallbox nicht. Da hierfür Starkstrom benötigt wird, muss eine Wallbox-Installation immer vom Profi gemacht werden. Kleiner Tipp, wenn du es dir besonders einfach machen willst: Bei Tibber kannst du die Installation direkt zur Wallbox dazu buchen. 😉

Die liebe Nachbarschaft…

Mit einigen Nachbar:innen versteht man sich immer besser als mit anderen. Mit manchen vielleicht sogar so gut, dass man die Wallbox teilen würde. Damit aus Ladefreundschaft nicht der nächste Nachbarschaftsstreit erwächst, sollten vorab einige grundlegenden Dinge geklärt werden. Der wahrscheinlich wichtigste Punkt dabei betrifft die Ladekosten. Hier solltet ihr euch von Anfang an einigen, wie sie aufgeteilt werden. Am besten geht das mit einer intelligenten Ladebox wie unserem Easee- oder Zaptec-Modell, einem Smart Meter oder Stromtracker und natürlich einem Stromanbieter wie Tibber, der all diese Features unterstützt und übersichtlich in einer App kombiniert. 

Dann bleibt eigentlich nur noch die Zugangskontrolle: Damit sich neben dir und deinen Nachbar:innen nicht weitere Leute an der Wallbox bedienen, solltest du sie sichern. Zum Beispiel mit einem RFID-Tag, der deine Wallbox ganz easy sperren und entsperren kann.

Der richtige Stromanbieter

Mit einem Elektroauto sparst du zwar Benzinkosten, aber auch Strom will bezahlt werden. Für 100 km müssen in etwa 20 kWh aufgebracht werden. Je nachdem, wie viel du fährst, summiert sich das schnell. Damit du durch das heimische Laden deines Elektro-Autos nicht nur Komfort gewinnst, sondern dich zudem über sinkende Kosten freuen kannst, solltest du den Stromer immer dann laden, wenn der Strom besonders günstig ist. Mit Tibber und unseren flexiblen Strompreisen kannst du das einfach im Blick behalten. In der App werden die stundengenauen Strompreise angezeigt, sodass du loslegen kannst, sobald der Preis unten liegt. Noch einfacher geht das Ganze mit Smart Charging - hier übernimmt die Tibber App automatisch das An- und Ausschalten des Ladevorgangs. Du stellt dafür die gewünschte Abfahrtszeit in der App ein und dein E-Auto wird bis zur Abfahrt zu den günstigsten grünen Stunden aufgeladen. Keine Sorge: volles Aufladen hat immer Vorrang vor dem Preis. Wenn die Zeit knapp ist, kannst du sicher sein, dennoch pünktlich auf dem Weg zu sein. Wenn du eine Photovoltaikanlage besitzt wird’s sogar noch cleverer. Dann kannst du nämlich Solar Smart Charging aktivieren: Unser Algorithmus errechnet mit Hilfe der Wettervorhersage 24 Stunden im Voraus, wann die Stromgewinnung der Solarzellen deinen durchschnittlichen Bedarf überschreiten wird. Und schiebt die Ladezeiten in die entsprechenden Zeitraum

Klingt alles wunderbar? Dann erfahre jetzt mehr zu den technischen Voraussetzungen und weiteren Benefits, der Smart Charging-Funktion.

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Publiziert 17.7.2022
Johannes Dreyer
Storyteller
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